


































Anze Lopatic - 2026
Über den Gitarrenbauer
Anže Lopatič, 1998 in Ljubljana geboren, fand nicht über eine familiäre Geigenbauertradition, sondern über das Material selbst zum Instrumentenbau. Schon früh arbeitete er an kleineren Holzobjekten, und aus dieser praktischen Vertrautheit mit dem Werkstoff entwickelte sich nach und nach ein genaueres Interesse an Struktur, Verhalten und handwerklicher Ausführung. Später studierte er Holzingenieurwesen an der Biotechnischen Fakultät der Universität Ljubljana, wo er sein Verständnis für Holzeigenschaften, konstruktive Zusammenhänge und akustische Leistung vertiefte.
Ein entscheidender musikalischer Impuls kam durch seine Schwester, die professionelle Gitarristin Neža Lopatič, durch die ihm die klassische Gitarre auch persönlich näher rückte. 2021 baute er seine erste Konzertgitarre, und seither steht dieses Instrument im Zentrum seiner Werkstattarbeit. Seine Ausbildung verleiht seinem Schaffen eine eigene Prägung. Anstatt sich der Gitarre nur über überlieferte Modelle zu nähern, verbindet er Fragen der Resonanz, der Materialwahl und der strukturellen Effizienz mit einer ingenieurwissenschaftlich geschulten Denkweise.
Obwohl er sich noch in einer frühen Phase seiner Laufbahn befindet, zeigt Lopatič bereits ein klares Interesse daran, wissenschaftliches Verständnis und praktische Werkstattarbeit miteinander zu verbinden. Seine Gitarren spiegeln den Versuch, das akustische Potenzial des Materials bewusst zu nutzen und das Ergebnis zugleich musikalisch direkt und brauchbar zu halten. Gerade dieses Gleichgewicht zwischen technischem Bewusstsein und unmittelbarer musikalischer Zielsetzung gehört bislang zu den prägenden Eigenschaften seiner Arbeit.
Über die Gitarre
Diese 2026 gebaute Gitarre aus Fichte und indischem Palisander folgt einer traditionellen Bauweise, doch ihr Charakter wird weniger durch Trockenheit oder Zurückhaltung bestimmt als durch eine bemerkenswerte Tragfähigkeit des Tons. Die Töne halten an und entwickeln sich weiter, mit einem Sustain, das sofort auffällt und dem Instrument eine gewisse Weite in der klanglichen Entfaltung gibt. Anstatt auf eine scharf perkussive Ansprache zu setzen, lässt die Gitarre den Ton nach vorn tragen und im Raum bestehen.
Diese Tragfähigkeit wird von einem ausgeprägten tonalen Kern gestützt. Der Klang besitzt Gewicht, ohne dabei im negativen Sinn schwer zu werden. In jedem Ton liegt Substanz, das Gefühl, dass er klar geformt ist und mit Kontinuität nach außen getragen wird. Zugleich ist die Gitarre nicht dunkel angelegt. Ihre Klangfarbe tendiert zur Helligkeit, was den Gesamteindruck offen hält und dem oberen Register zusätzliche Kontur gibt. Gerade diese Verbindung aus tonaler Masse und Helligkeit gehört zu den charakteristischsten Eigenschaften des Instruments.
Die Ansprache ist daher nicht auf maximale Schnelligkeit ausgerichtet, sondern auf Stabilität und Länge. Für manche Spielerinnen und Spieler dürfte genau darin ihr besonderer Reiz liegen. Die Gitarre drängt den Ton nicht sofort nach außen, sondern gibt ihm Zeit, sich zu setzen und zu entfalten. Dafür bietet sie eine tragende Linie, klare Klangfarben und eine traditionell geprägte Stimme mit genügend Präsenz, um den Raum überzeugend zu füllen. Hinzu kommt ein angenehmes Gefühl der Leichtigkeit im Umgang mit dem Instrument, das den Gesamteindruck von Ruhe und Kontrolle weiter verstärkt.
Lopatičs Gitarre hebt sich durch diese Verbindung aus heller Klarheit, langem Ausschwingen und tonaler Substanz hervor. Sie ist ein traditionelles Instrument, spricht aber mit Selbstverständlichkeit und Geduld und setzt eher auf Kontinuität als auf bloßen Attack. Für Spielerinnen und Spieler, die einen tragenden, farbigen Ton mit geerdetem zeitlichen Verlauf suchen, bietet sie eine überzeugende und musikalisch sehr stimmige Antwort.
Original: $5,856.10
-65%$5,856.10
$2,049.64Produktinformationen
Produktinformationen
Versand & Rückgabe
Versand & Rückgabe
Description
Über den Gitarrenbauer
Anže Lopatič, 1998 in Ljubljana geboren, fand nicht über eine familiäre Geigenbauertradition, sondern über das Material selbst zum Instrumentenbau. Schon früh arbeitete er an kleineren Holzobjekten, und aus dieser praktischen Vertrautheit mit dem Werkstoff entwickelte sich nach und nach ein genaueres Interesse an Struktur, Verhalten und handwerklicher Ausführung. Später studierte er Holzingenieurwesen an der Biotechnischen Fakultät der Universität Ljubljana, wo er sein Verständnis für Holzeigenschaften, konstruktive Zusammenhänge und akustische Leistung vertiefte.
Ein entscheidender musikalischer Impuls kam durch seine Schwester, die professionelle Gitarristin Neža Lopatič, durch die ihm die klassische Gitarre auch persönlich näher rückte. 2021 baute er seine erste Konzertgitarre, und seither steht dieses Instrument im Zentrum seiner Werkstattarbeit. Seine Ausbildung verleiht seinem Schaffen eine eigene Prägung. Anstatt sich der Gitarre nur über überlieferte Modelle zu nähern, verbindet er Fragen der Resonanz, der Materialwahl und der strukturellen Effizienz mit einer ingenieurwissenschaftlich geschulten Denkweise.
Obwohl er sich noch in einer frühen Phase seiner Laufbahn befindet, zeigt Lopatič bereits ein klares Interesse daran, wissenschaftliches Verständnis und praktische Werkstattarbeit miteinander zu verbinden. Seine Gitarren spiegeln den Versuch, das akustische Potenzial des Materials bewusst zu nutzen und das Ergebnis zugleich musikalisch direkt und brauchbar zu halten. Gerade dieses Gleichgewicht zwischen technischem Bewusstsein und unmittelbarer musikalischer Zielsetzung gehört bislang zu den prägenden Eigenschaften seiner Arbeit.
Über die Gitarre
Diese 2026 gebaute Gitarre aus Fichte und indischem Palisander folgt einer traditionellen Bauweise, doch ihr Charakter wird weniger durch Trockenheit oder Zurückhaltung bestimmt als durch eine bemerkenswerte Tragfähigkeit des Tons. Die Töne halten an und entwickeln sich weiter, mit einem Sustain, das sofort auffällt und dem Instrument eine gewisse Weite in der klanglichen Entfaltung gibt. Anstatt auf eine scharf perkussive Ansprache zu setzen, lässt die Gitarre den Ton nach vorn tragen und im Raum bestehen.
Diese Tragfähigkeit wird von einem ausgeprägten tonalen Kern gestützt. Der Klang besitzt Gewicht, ohne dabei im negativen Sinn schwer zu werden. In jedem Ton liegt Substanz, das Gefühl, dass er klar geformt ist und mit Kontinuität nach außen getragen wird. Zugleich ist die Gitarre nicht dunkel angelegt. Ihre Klangfarbe tendiert zur Helligkeit, was den Gesamteindruck offen hält und dem oberen Register zusätzliche Kontur gibt. Gerade diese Verbindung aus tonaler Masse und Helligkeit gehört zu den charakteristischsten Eigenschaften des Instruments.
Die Ansprache ist daher nicht auf maximale Schnelligkeit ausgerichtet, sondern auf Stabilität und Länge. Für manche Spielerinnen und Spieler dürfte genau darin ihr besonderer Reiz liegen. Die Gitarre drängt den Ton nicht sofort nach außen, sondern gibt ihm Zeit, sich zu setzen und zu entfalten. Dafür bietet sie eine tragende Linie, klare Klangfarben und eine traditionell geprägte Stimme mit genügend Präsenz, um den Raum überzeugend zu füllen. Hinzu kommt ein angenehmes Gefühl der Leichtigkeit im Umgang mit dem Instrument, das den Gesamteindruck von Ruhe und Kontrolle weiter verstärkt.
Lopatičs Gitarre hebt sich durch diese Verbindung aus heller Klarheit, langem Ausschwingen und tonaler Substanz hervor. Sie ist ein traditionelles Instrument, spricht aber mit Selbstverständlichkeit und Geduld und setzt eher auf Kontinuität als auf bloßen Attack. Für Spielerinnen und Spieler, die einen tragenden, farbigen Ton mit geerdetem zeitlichen Verlauf suchen, bietet sie eine überzeugende und musikalisch sehr stimmige Antwort.

