


























Daniel Friederich - 1972 No. 345
Über den Gitarrenbauer
Daniel Friederich wurde am sechzehnten Januar 1932 geboren und verstarb im Jahr 2020. Ursprünglich wollte er selbst Gitarrist werden, doch fehlende finanzielle Mittel führten ihn früh zum Gitarrenbau. Im Alter von dreiundzwanzig Jahren baute er seine erste Gitarre nach dem Vorbild eines Simplicio Modells. Entscheidende Unterstützung erhielt er von seinem Gitarrenlehrer Christian Aubin, der ebenfalls ein erfahrener Gitarrenbauer war. Nachdem Friederich eigene Werkzeuge gefertigt und praktische Erfahrung gesammelt hatte, zeigte er seine fünfzehnte Gitarre Robert Bouchet. Dessen Ideen prägten seine Arbeit nachhaltig und wurden von Friederich im Laufe seiner Karriere eigenständig weiterentwickelt.
Über viele Jahrzehnte galt Daniel Friederich als einer der bedeutendsten und angesehensten aktiven Gitarrenbauer weltweit. Seine Instrumente setzten neue Maßstäbe in Ausgewogenheit, Präzision und klanglicher Klarheit innerhalb der modernen Konzertgitarre. Nach dem Ende seiner Bautätigkeit im Jahr 2015 und dem Verkauf seiner Werkzeuge wuchs sein Ansehen weiter. Heute gelten seine Gitarren als Meilensteine des Gitarrenbaus des zwanzigsten Jahrhunderts und werden für ihre Konstanz, musikalische Autorität und unverwechselbare Klangsprache geschätzt.
Über die Gitarre
Dieses Konzertmodell aus dem Jahr 1972 stammt aus einer der angesehensten Schaffensphasen von Daniel Friederich. Die Gitarre ist traditionell gebaut mit einer Fichtendecke sowie Boden und Zargen aus indischem Palisander und vollständig mit Nitrozelluloselack versehen. Das vergleichsweise höhere Gewicht ist auf die doppelte Zargenkonstruktion zurückzuführen, die zu Volumen und Projektion beiträgt.. Die handwerkliche Ausführung ist bewusst zurückhaltend und ganz auf Funktion und klangliche Integrität ausgerichtet. Fustero Mechaniken sorgen für zuverlässige und elegante Stimmung.
Klanglich zeigt die Gitarre ein außergewöhnliches Maß an Ausgewogenheit und Geschlossenheit. Jeder Ton entfaltet sich mit gleicher Stärke und Dauer wodurch ein homogenes Klangbild über alle Register entsteht. Die Trennung der Stimmen ist außergewöhnlich klar und erlaubt komplexe Strukturen ohne Verdichtung. Der Nachklang ist lang und gleichmäßig und vermittelt den Eindruck einer kontinuierlichen klanglichen Linie. Der Dynamikumfang ist groß und reagiert sensibel auf Nuancen, wodurch vertraute Musik neue Schichten offenbart. Die Gitarre lädt zu einer offenen Spielweise ein und fördert die bewusste Gestaltung von Farbe, Artikulation und Resonanz. Sie verändert die Wahrnehmung des musikalischen Materials und verkörpert jene Eigenschaften die Friederichs Gitarren zu dauerhaften Referenzen gemacht haben.
Condition
Die Gitarre befindet sich in sehr gutem Zustand. Die Oberfläche wurde fachgerecht mit Nitrozelluloselack aufgefrischt. Es gibt einen kurzen Riss in der Decke, der fachgerecht mit Cleats repariert wurde. Die Reparatur ist stabil und hat keinen Einfluss auf die strukturelle Integrität oder den Klang des Instruments.
Original: $1,173,567,998.83
-65%$1,173,567,998.83
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Description
Über den Gitarrenbauer
Daniel Friederich wurde am sechzehnten Januar 1932 geboren und verstarb im Jahr 2020. Ursprünglich wollte er selbst Gitarrist werden, doch fehlende finanzielle Mittel führten ihn früh zum Gitarrenbau. Im Alter von dreiundzwanzig Jahren baute er seine erste Gitarre nach dem Vorbild eines Simplicio Modells. Entscheidende Unterstützung erhielt er von seinem Gitarrenlehrer Christian Aubin, der ebenfalls ein erfahrener Gitarrenbauer war. Nachdem Friederich eigene Werkzeuge gefertigt und praktische Erfahrung gesammelt hatte, zeigte er seine fünfzehnte Gitarre Robert Bouchet. Dessen Ideen prägten seine Arbeit nachhaltig und wurden von Friederich im Laufe seiner Karriere eigenständig weiterentwickelt.
Über viele Jahrzehnte galt Daniel Friederich als einer der bedeutendsten und angesehensten aktiven Gitarrenbauer weltweit. Seine Instrumente setzten neue Maßstäbe in Ausgewogenheit, Präzision und klanglicher Klarheit innerhalb der modernen Konzertgitarre. Nach dem Ende seiner Bautätigkeit im Jahr 2015 und dem Verkauf seiner Werkzeuge wuchs sein Ansehen weiter. Heute gelten seine Gitarren als Meilensteine des Gitarrenbaus des zwanzigsten Jahrhunderts und werden für ihre Konstanz, musikalische Autorität und unverwechselbare Klangsprache geschätzt.
Über die Gitarre
Dieses Konzertmodell aus dem Jahr 1972 stammt aus einer der angesehensten Schaffensphasen von Daniel Friederich. Die Gitarre ist traditionell gebaut mit einer Fichtendecke sowie Boden und Zargen aus indischem Palisander und vollständig mit Nitrozelluloselack versehen. Das vergleichsweise höhere Gewicht ist auf die doppelte Zargenkonstruktion zurückzuführen, die zu Volumen und Projektion beiträgt.. Die handwerkliche Ausführung ist bewusst zurückhaltend und ganz auf Funktion und klangliche Integrität ausgerichtet. Fustero Mechaniken sorgen für zuverlässige und elegante Stimmung.
Klanglich zeigt die Gitarre ein außergewöhnliches Maß an Ausgewogenheit und Geschlossenheit. Jeder Ton entfaltet sich mit gleicher Stärke und Dauer wodurch ein homogenes Klangbild über alle Register entsteht. Die Trennung der Stimmen ist außergewöhnlich klar und erlaubt komplexe Strukturen ohne Verdichtung. Der Nachklang ist lang und gleichmäßig und vermittelt den Eindruck einer kontinuierlichen klanglichen Linie. Der Dynamikumfang ist groß und reagiert sensibel auf Nuancen, wodurch vertraute Musik neue Schichten offenbart. Die Gitarre lädt zu einer offenen Spielweise ein und fördert die bewusste Gestaltung von Farbe, Artikulation und Resonanz. Sie verändert die Wahrnehmung des musikalischen Materials und verkörpert jene Eigenschaften die Friederichs Gitarren zu dauerhaften Referenzen gemacht haben.
Condition
Die Gitarre befindet sich in sehr gutem Zustand. Die Oberfläche wurde fachgerecht mit Nitrozelluloselack aufgefrischt. Es gibt einen kurzen Riss in der Decke, der fachgerecht mit Cleats repariert wurde. Die Reparatur ist stabil und hat keinen Einfluss auf die strukturelle Integrität oder den Klang des Instruments.







