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Friederike Linscheid - 2019 No. 40

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Friederike Linscheid - 2019 No. 40

Über die Gitarrenbauerin

Friederike Linscheid entdeckte schon früh ihre Begeisterung für Musik und handwerkliches Arbeiten. Mit neun Jahren begann sie Gitarre zu spielen und kam durch ihren Unterricht erstmals mit dem Instrumentenbau in Berührung. Während eines Schulpraktikums baute sie ihre erste Gitarre aus einem Bausatz und unterstützte anschließend einen Geigenbauer in dessen Werkstatt. Nach dem Abitur entschied sie sich für eine Ausbildung zur Gitarrenbauerin an der Instrumentenbauschule in Mittenwald. Seit 2009 arbeitet sie selbstständig in Berlin und baute dort ihre eigene Werkstatt auf.

Ihre Arbeitsweise verbindet handwerkliche Intuition mit analytischer Präzision. Die sorgfältige Auswahl der Hölzer, begleitet von Messungen und akustischer Bewertung, ist für sie von zentraler Bedeutung. Im Gitarrenbau vereinen sich für sie Musik, Gestaltung, Ästhetik und wissenschaftliches Interesse. Der kontinuierliche Austausch mit Kollegen, insbesondere mit ihrem Werkstattpartner Adrian Heinzelmann, prägt die Weiterentwicklung ihrer Instrumente. Ihre Werkstatt befindet sich in Berlin Schöneberg.

Über die Gitarre

Die Gitarre Nr. 53 aus dem Jahr 2019 ist in traditioneller Bauweise mit Fichtendecke sowie Boden und Zargen aus indischem Palisander gefertigt und in Schellack ausgeführt. Das Konstruktionskonzept zeigt die Auseinandersetzung mit französisch geprägten Bauideen des 20. Jahrhunderts, die in einer eigenständigen Werkstattinterpretation umgesetzt werden.

Klanglich präsentiert sich das Instrument kraftvoll und zentriert mit einer ausgeprägten Wärme und Substanz. Der Bassbereich wirkt voll und tragfähig, während die Diskante klar und durchsetzungsfähig bleiben, ohne an Schärfe zu gewinnen. Die Register sind geschlossen ausbalanciert, sodass Mittelstimmen selbstverständlich hervortreten können. Durch feine Variationen der rechten Hand lässt sich eine breite Palette an Klangfarben differenziert gestalten.

Die Projektion ist deutlich und nach vorne gerichtet, dabei bleibt der Ton strukturiert und kontrollierbar. Das Instrument verbindet die Substanz und das Tragvermögen einer traditionellen Konzertgitarre mit einer Flexibilität, die sowohl lyrisches als auch rhythmisch geprägtes Repertoire überzeugend trägt. Die Spielbarkeit ist direkt und komfortabel und bietet eine verlässliche Grundlage für anspruchsvolle Konzertpraxis.

Zustand

Die Gitarre befindet sich in ausgezeichnetem Zustand mit normalen, alters- und gebrauchsbedingten Spielspuren.

$4,103.38

Original: $11,723.94

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Friederike Linscheid - 2019 No. 40

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Über die Gitarrenbauerin

Friederike Linscheid entdeckte schon früh ihre Begeisterung für Musik und handwerkliches Arbeiten. Mit neun Jahren begann sie Gitarre zu spielen und kam durch ihren Unterricht erstmals mit dem Instrumentenbau in Berührung. Während eines Schulpraktikums baute sie ihre erste Gitarre aus einem Bausatz und unterstützte anschließend einen Geigenbauer in dessen Werkstatt. Nach dem Abitur entschied sie sich für eine Ausbildung zur Gitarrenbauerin an der Instrumentenbauschule in Mittenwald. Seit 2009 arbeitet sie selbstständig in Berlin und baute dort ihre eigene Werkstatt auf.

Ihre Arbeitsweise verbindet handwerkliche Intuition mit analytischer Präzision. Die sorgfältige Auswahl der Hölzer, begleitet von Messungen und akustischer Bewertung, ist für sie von zentraler Bedeutung. Im Gitarrenbau vereinen sich für sie Musik, Gestaltung, Ästhetik und wissenschaftliches Interesse. Der kontinuierliche Austausch mit Kollegen, insbesondere mit ihrem Werkstattpartner Adrian Heinzelmann, prägt die Weiterentwicklung ihrer Instrumente. Ihre Werkstatt befindet sich in Berlin Schöneberg.

Über die Gitarre

Die Gitarre Nr. 53 aus dem Jahr 2019 ist in traditioneller Bauweise mit Fichtendecke sowie Boden und Zargen aus indischem Palisander gefertigt und in Schellack ausgeführt. Das Konstruktionskonzept zeigt die Auseinandersetzung mit französisch geprägten Bauideen des 20. Jahrhunderts, die in einer eigenständigen Werkstattinterpretation umgesetzt werden.

Klanglich präsentiert sich das Instrument kraftvoll und zentriert mit einer ausgeprägten Wärme und Substanz. Der Bassbereich wirkt voll und tragfähig, während die Diskante klar und durchsetzungsfähig bleiben, ohne an Schärfe zu gewinnen. Die Register sind geschlossen ausbalanciert, sodass Mittelstimmen selbstverständlich hervortreten können. Durch feine Variationen der rechten Hand lässt sich eine breite Palette an Klangfarben differenziert gestalten.

Die Projektion ist deutlich und nach vorne gerichtet, dabei bleibt der Ton strukturiert und kontrollierbar. Das Instrument verbindet die Substanz und das Tragvermögen einer traditionellen Konzertgitarre mit einer Flexibilität, die sowohl lyrisches als auch rhythmisch geprägtes Repertoire überzeugend trägt. Die Spielbarkeit ist direkt und komfortabel und bietet eine verlässliche Grundlage für anspruchsvolle Konzertpraxis.

Zustand

Die Gitarre befindet sich in ausgezeichnetem Zustand mit normalen, alters- und gebrauchsbedingten Spielspuren.

Friederike Linscheid - 2019 No. 40 | Siccas Guitars