




























Hermann Hauser I - 1928 - 64.5 cm
Über den Gitarrenbauer
Hermann Hauser® I nimmt eine zentrale Stellung in der Geschichte des Gitarrenbaus des 20. Jahrhunderts ein. Nach einer Ausbildung in der vielseitigen Tradition des bayerischen Instrumentenbaus übernahm er die Werkstatt seines Vaters, während Josef Hauser® weiterhin den familieneigenen Musikverlag leitete. In seiner frühen Schaffensphase fertigte Hauser® I eine große Bandbreite an Instrumenten, darunter Lauten, Zithern sowie zahlreiche Gitarrenmodelle in Wiener und Münchner Bauweise. Seine Terz-, Prim- und äußerst seltenen Quintbass-Gitarren gelten bis heute als Beispiele höchster handwerklicher Qualität.
In den 1920er Jahren vollzog sich ein grundlegender Wandel in seinem Werk. Unter dem Einfluss von Miguel Llobet und Andrés Segovia sowie deren Instrumenten von Antonio de Torres bzw. Manuel Ramírez/Santos Hernández wandte sich Hauser® I zunehmend vom regionalen Modellbau ab und konzentrierte sich auf den spanischen Konzertgitarrentypus. Durch akribische Innovationen im Deckenbau und bei Hals-Korpus-Verbindungen, von denen einige patentiert wurden, schuf er Instrumente von außergewöhnlicher Klarheit, Tragfähigkeit und Balance. Die 1937 für Segovia gebaute Gitarre, von diesem als „die größte Gitarre unserer Epoche“ bezeichnet, markiert einen Meilenstein des klassischen Gitarrenbaus. Hauser® I setzte damit neue Maßstäbe in Europa, die bis heute nachwirken.
Über die Gitarre
Diese Gitarre von Hermann Hauser® I aus dem Jahr 1928 ist ein seltenes und frühes Beispiel des sogenannten Segovia-Modells, entstanden in der Übergangszeit zu seiner spanisch orientierten Bauweise. Die Kopfplattenform erinnert deutlich an Segovias berühmte Manuel Ramírez von 1912 – eine stilistische wie klangliche Referenz, die sich im gesamten Instrument widerspiegelt. Unter den Instrumenten der 1920er Jahre von Hauser® I gehört dieses zu den ausdrucksstärksten in Bezug auf einen authentisch spanischen Klangcharakter.
Die Fichtendecke bietet ein außergewöhnliches Maß an klanglicher Reinheit und Ausdruck. Die Höhen sind glockenhell, lang anhaltend und farbenreich. Der Bassbereich überzeugt durch Tiefe, Reaktionsfreude und klangliche Fokussierung. Der Boden aus einteiligem Madagascar-Palisander und die Zargen aus indischem Palisander verleihen dem Ton Wärme und Komplexität bei gleichzeitiger Klarheit. Die originalen, voll funktionstüchtigen Landstorfer Mechaniken sowie die fein gearbeitete Konstruktion zeigen Hauser® I’s meisterliches Niveau und seine fortschreitende akustische Handschrift jener Jahre.
Zustand
Die Gitarre befindet sich gemessen an ihrem Alter in sehr gutem Zustand. Mehrere Risse an Decke und Boden wurden fachgerecht repariert. Es bestehen keine strukturellen Schäden, und alle Bestandteile, einschließlich der Originalmechaniken, sind funktionstüchtig und stabil.
Original: $1,173,567,998.83
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Über den Gitarrenbauer
Hermann Hauser® I nimmt eine zentrale Stellung in der Geschichte des Gitarrenbaus des 20. Jahrhunderts ein. Nach einer Ausbildung in der vielseitigen Tradition des bayerischen Instrumentenbaus übernahm er die Werkstatt seines Vaters, während Josef Hauser® weiterhin den familieneigenen Musikverlag leitete. In seiner frühen Schaffensphase fertigte Hauser® I eine große Bandbreite an Instrumenten, darunter Lauten, Zithern sowie zahlreiche Gitarrenmodelle in Wiener und Münchner Bauweise. Seine Terz-, Prim- und äußerst seltenen Quintbass-Gitarren gelten bis heute als Beispiele höchster handwerklicher Qualität.
In den 1920er Jahren vollzog sich ein grundlegender Wandel in seinem Werk. Unter dem Einfluss von Miguel Llobet und Andrés Segovia sowie deren Instrumenten von Antonio de Torres bzw. Manuel Ramírez/Santos Hernández wandte sich Hauser® I zunehmend vom regionalen Modellbau ab und konzentrierte sich auf den spanischen Konzertgitarrentypus. Durch akribische Innovationen im Deckenbau und bei Hals-Korpus-Verbindungen, von denen einige patentiert wurden, schuf er Instrumente von außergewöhnlicher Klarheit, Tragfähigkeit und Balance. Die 1937 für Segovia gebaute Gitarre, von diesem als „die größte Gitarre unserer Epoche“ bezeichnet, markiert einen Meilenstein des klassischen Gitarrenbaus. Hauser® I setzte damit neue Maßstäbe in Europa, die bis heute nachwirken.
Über die Gitarre
Diese Gitarre von Hermann Hauser® I aus dem Jahr 1928 ist ein seltenes und frühes Beispiel des sogenannten Segovia-Modells, entstanden in der Übergangszeit zu seiner spanisch orientierten Bauweise. Die Kopfplattenform erinnert deutlich an Segovias berühmte Manuel Ramírez von 1912 – eine stilistische wie klangliche Referenz, die sich im gesamten Instrument widerspiegelt. Unter den Instrumenten der 1920er Jahre von Hauser® I gehört dieses zu den ausdrucksstärksten in Bezug auf einen authentisch spanischen Klangcharakter.
Die Fichtendecke bietet ein außergewöhnliches Maß an klanglicher Reinheit und Ausdruck. Die Höhen sind glockenhell, lang anhaltend und farbenreich. Der Bassbereich überzeugt durch Tiefe, Reaktionsfreude und klangliche Fokussierung. Der Boden aus einteiligem Madagascar-Palisander und die Zargen aus indischem Palisander verleihen dem Ton Wärme und Komplexität bei gleichzeitiger Klarheit. Die originalen, voll funktionstüchtigen Landstorfer Mechaniken sowie die fein gearbeitete Konstruktion zeigen Hauser® I’s meisterliches Niveau und seine fortschreitende akustische Handschrift jener Jahre.
Zustand
Die Gitarre befindet sich gemessen an ihrem Alter in sehr gutem Zustand. Mehrere Risse an Decke und Boden wurden fachgerecht repariert. Es bestehen keine strukturellen Schäden, und alle Bestandteile, einschließlich der Originalmechaniken, sind funktionstüchtig und stabil.