























Hernandez y Aguado - 1963 No.233
Über die Gitarrenbauer
Manuel Hernández, geboren als Santiago Díaz Martínez, kam 1895 in Valmojado nahe Toledo zur Welt. Victoriano Aguado Rodríguez wurde 1897 in Madrid geboren. Beide begegneten sich in Madrid, wo sie in einer Klavierfabrik arbeiteten und eine enge Freundschaft entwickelten. Später gründeten sie eine gemeinsame Werkstatt, die sich zunächst auf die Restaurierung von Möbeln und Klavieren spezialisierte.
Der Weg zum Gitarrenbau begann in den 1940er Jahren, als Victoriano Aguado zwei Gitarren für den eigenen Gebrauch baute. Diese Instrumente erregten die Aufmerksamkeit von Regino Sainz de la Maza, damals Professor am Real Conservatorio in Madrid, der das Duo ermutigte, den Gitarrenbau ernsthaft zu vertiefen. Weitere Impulse erhielten sie durch die Zusammenarbeit mit Modesto Borreguero, der zuvor bei Manuel Ramírez gearbeitet hatte. In der Folge erarbeitete sich Hernández y Aguado einen internationalen Ruf. Ihre Gitarren wurden von Künstlern wie John Williams, Julian Bream und Atahualpa Yupanqui gespielt und weltweit exportiert.
Über die Gitarre
Diese Gitarre aus dem Jahr 1963 mit der Nummer 233 entstand in der reifen Schaffensphase der Werkstatt Hernández y Aguado. Sie ist in traditioneller spanischer Bauweise gefertigt, mit Boden und Zargen aus brasilianischem Palisander mit CITES Zertifizierung und vollständig schellackpoliert. Das Erscheinungsbild ist von jener zurückhaltenden Eleganz und klaren Proportion geprägt, die für hochwertige Instrumente dieser Epoche typisch ist.
Klanglich überzeugt das Instrument durch eine außergewöhnlich feine Ausgewogenheit zwischen Bass und Diskant. Polyphone Strukturen bleiben transparent, da sich die Stimmen klar voneinander abheben. Der Bass ist rund und tragfähig, ohne schwer zu wirken, während der Diskant singend und offen bleibt und eine ruhige, edle Qualität besitzt. Das Sustain ist lang und stabil, die Intonation wirkt über das gesamte Griffbrett hinweg präzise.
Mit einer Eigenresonanz bei Fis wirkt die klangliche Architektur kompakt und zentriert. Die Gitarre reagiert sensibel auf Artikulation und bietet einen großen Ausdrucksraum, der kontrolliertes Spiel mit farblicher Tiefe und Nuance belohnt. Mehr als sechs Jahrzehnte nach ihrer Entstehung zeigt sie eine bemerkenswerte strukturelle und akustische Integrität.
Zustand
Die Gitarre befindet sich in ausgezeichnetem Zustand. Auf der Decke befinden sich zwei fachgerecht restaurierte Risse. Entlang der Mittelnaht der Decke wurde am Stoß der Buchfuge ein feiner Holzstreifen von etwa 2 mm Breite sauber eingesetzt. Der Boden ist frei von Beschädigungen. An einer Zarge befindet sich am Unterbug ein sehr kleiner Riss von etwa 2 cm. Die Arbeiten sind sauber ausgeführt und das Instrument ist strukturell stabil.
Original: $1,173,567,998.83
-65%$1,173,567,998.83
$410,748,799.59Produktinformationen
Produktinformationen
Versand & Rückgabe
Versand & Rückgabe
Description
Über die Gitarrenbauer
Manuel Hernández, geboren als Santiago Díaz Martínez, kam 1895 in Valmojado nahe Toledo zur Welt. Victoriano Aguado Rodríguez wurde 1897 in Madrid geboren. Beide begegneten sich in Madrid, wo sie in einer Klavierfabrik arbeiteten und eine enge Freundschaft entwickelten. Später gründeten sie eine gemeinsame Werkstatt, die sich zunächst auf die Restaurierung von Möbeln und Klavieren spezialisierte.
Der Weg zum Gitarrenbau begann in den 1940er Jahren, als Victoriano Aguado zwei Gitarren für den eigenen Gebrauch baute. Diese Instrumente erregten die Aufmerksamkeit von Regino Sainz de la Maza, damals Professor am Real Conservatorio in Madrid, der das Duo ermutigte, den Gitarrenbau ernsthaft zu vertiefen. Weitere Impulse erhielten sie durch die Zusammenarbeit mit Modesto Borreguero, der zuvor bei Manuel Ramírez gearbeitet hatte. In der Folge erarbeitete sich Hernández y Aguado einen internationalen Ruf. Ihre Gitarren wurden von Künstlern wie John Williams, Julian Bream und Atahualpa Yupanqui gespielt und weltweit exportiert.
Über die Gitarre
Diese Gitarre aus dem Jahr 1963 mit der Nummer 233 entstand in der reifen Schaffensphase der Werkstatt Hernández y Aguado. Sie ist in traditioneller spanischer Bauweise gefertigt, mit Boden und Zargen aus brasilianischem Palisander mit CITES Zertifizierung und vollständig schellackpoliert. Das Erscheinungsbild ist von jener zurückhaltenden Eleganz und klaren Proportion geprägt, die für hochwertige Instrumente dieser Epoche typisch ist.
Klanglich überzeugt das Instrument durch eine außergewöhnlich feine Ausgewogenheit zwischen Bass und Diskant. Polyphone Strukturen bleiben transparent, da sich die Stimmen klar voneinander abheben. Der Bass ist rund und tragfähig, ohne schwer zu wirken, während der Diskant singend und offen bleibt und eine ruhige, edle Qualität besitzt. Das Sustain ist lang und stabil, die Intonation wirkt über das gesamte Griffbrett hinweg präzise.
Mit einer Eigenresonanz bei Fis wirkt die klangliche Architektur kompakt und zentriert. Die Gitarre reagiert sensibel auf Artikulation und bietet einen großen Ausdrucksraum, der kontrolliertes Spiel mit farblicher Tiefe und Nuance belohnt. Mehr als sechs Jahrzehnte nach ihrer Entstehung zeigt sie eine bemerkenswerte strukturelle und akustische Integrität.
Zustand
Die Gitarre befindet sich in ausgezeichnetem Zustand. Auf der Decke befinden sich zwei fachgerecht restaurierte Risse. Entlang der Mittelnaht der Decke wurde am Stoß der Buchfuge ein feiner Holzstreifen von etwa 2 mm Breite sauber eingesetzt. Der Boden ist frei von Beschädigungen. An einer Zarge befindet sich am Unterbug ein sehr kleiner Riss von etwa 2 cm. Die Arbeiten sind sauber ausgeführt und das Instrument ist strukturell stabil.

