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Jose Ramirez III - 1986 1a

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Jose Ramirez III - 1986 1a

Über den Gitarrenbauer

José Ramírez III zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des klassischen Gitarrenbaus des 20. Jahrhunderts. Geboren 1922, übernahm er 1957 die Leitung der traditionsreichen Werkstatt Ramírez in Madrid und führte sie in eine Phase außergewöhnlicher internationaler Bedeutung. Unter seiner Führung entwickelte sich die Ramírez-Gitarre zu einer weltweiten Referenz für Konzertinstrumente und prägte Klangideal und Baukonzept der modernen klassischen Gitarre über mehrere Jahrzehnte hinweg.

Über seine eigenen Instrumente hinaus spielte José Ramírez III eine zentrale Rolle als Lehrer und Mentor. In seiner Werkstatt wurden zahlreiche Gitarrenbauer ausgebildet, die später selbst maßgebliche Karrieren entwickelten, was das Ramírez-Atelier zu einem der wichtigsten Zentren des historischen Gitarrenbaus machte. Seine Offenheit für Experimente, insbesondere mit Zederndecken, verlängerten Mensuren und konstruktiven Neuerungen, hinterließ einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Konzertgitarre.

Über die Gitarre

Diese José Ramírez III Konzertgitarre aus dem Jahr 1986 stellt ein reifes Beispiel des traditionellen 1A Modells dar, wie es in den späteren Jahrzehnten der einflussreichsten Phase der Werkstatt gebaut wurde. Mit Zederndecke sowie Boden und Zargen aus indischem Palisander entspricht sie in Konstruktion und Erscheinungsbild dem typischen Ramírez-Stil dieser Zeit. Die für diese Epoche charakteristische Polyurethanoberfläche sorgt für hohe Stabilität und Dauerhaftigkeit.

Ein besonderes Merkmal dieses Instruments ist die sogenannte Doppelboden-Konstruktion, bei der der Boden aus zwei Lagen besteht. Diese Bauweise wurde bei einigen hochwertigen Ramírez-Gitarren dieser Zeit eingesetzt und beeinflusst das Resonanzverhalten des Korpus durch veränderte Steifigkeit und innere Dämpfung, was sich auf die Gesamtbalance des Klangs auswirkt.

Klanglich zeigt die Gitarre einen klar spanischen Charakter mit einem starken, klar fokussierten Grundton. Die Diskantsaiten klingen glockenrein, tragfähig und präzise, während die Bässe eine feste und stützende Grundlage bilden, ohne an Kontur zu verlieren. Besonders hervorzuheben ist die sehr gute Tontrennung, durch die jede Stimme ihre Eigenständigkeit behält und polyphone Strukturen transparent und geschlossen dargestellt werden. Die Ansprache ist souverän und stabil, was dieses Instrument besonders für Repertoire mit hohen Anforderungen an Klarheit, Projektion und eine traditionelle Konzertstimme prädestiniert.

Condition

Die Gitarre befindet sich in ausgezeichnetem Zustand. Es sind keine Risse, Beschädigungen oder strukturellen Probleme vorhanden. Erwähnenswerte Gebrauchsspuren sind nicht feststellbar.

$2,049.64

Original: $5,856.10

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Jose Ramirez III - 1986 1a

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Über den Gitarrenbauer

José Ramírez III zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des klassischen Gitarrenbaus des 20. Jahrhunderts. Geboren 1922, übernahm er 1957 die Leitung der traditionsreichen Werkstatt Ramírez in Madrid und führte sie in eine Phase außergewöhnlicher internationaler Bedeutung. Unter seiner Führung entwickelte sich die Ramírez-Gitarre zu einer weltweiten Referenz für Konzertinstrumente und prägte Klangideal und Baukonzept der modernen klassischen Gitarre über mehrere Jahrzehnte hinweg.

Über seine eigenen Instrumente hinaus spielte José Ramírez III eine zentrale Rolle als Lehrer und Mentor. In seiner Werkstatt wurden zahlreiche Gitarrenbauer ausgebildet, die später selbst maßgebliche Karrieren entwickelten, was das Ramírez-Atelier zu einem der wichtigsten Zentren des historischen Gitarrenbaus machte. Seine Offenheit für Experimente, insbesondere mit Zederndecken, verlängerten Mensuren und konstruktiven Neuerungen, hinterließ einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Konzertgitarre.

Über die Gitarre

Diese José Ramírez III Konzertgitarre aus dem Jahr 1986 stellt ein reifes Beispiel des traditionellen 1A Modells dar, wie es in den späteren Jahrzehnten der einflussreichsten Phase der Werkstatt gebaut wurde. Mit Zederndecke sowie Boden und Zargen aus indischem Palisander entspricht sie in Konstruktion und Erscheinungsbild dem typischen Ramírez-Stil dieser Zeit. Die für diese Epoche charakteristische Polyurethanoberfläche sorgt für hohe Stabilität und Dauerhaftigkeit.

Ein besonderes Merkmal dieses Instruments ist die sogenannte Doppelboden-Konstruktion, bei der der Boden aus zwei Lagen besteht. Diese Bauweise wurde bei einigen hochwertigen Ramírez-Gitarren dieser Zeit eingesetzt und beeinflusst das Resonanzverhalten des Korpus durch veränderte Steifigkeit und innere Dämpfung, was sich auf die Gesamtbalance des Klangs auswirkt.

Klanglich zeigt die Gitarre einen klar spanischen Charakter mit einem starken, klar fokussierten Grundton. Die Diskantsaiten klingen glockenrein, tragfähig und präzise, während die Bässe eine feste und stützende Grundlage bilden, ohne an Kontur zu verlieren. Besonders hervorzuheben ist die sehr gute Tontrennung, durch die jede Stimme ihre Eigenständigkeit behält und polyphone Strukturen transparent und geschlossen dargestellt werden. Die Ansprache ist souverän und stabil, was dieses Instrument besonders für Repertoire mit hohen Anforderungen an Klarheit, Projektion und eine traditionelle Konzertstimme prädestiniert.

Condition

Die Gitarre befindet sich in ausgezeichnetem Zustand. Es sind keine Risse, Beschädigungen oder strukturellen Probleme vorhanden. Erwähnenswerte Gebrauchsspuren sind nicht feststellbar.

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