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Über den Gitarrenbauer
Lucio Antonio Carbone, geboren 1959, baut seit den frühen 1980er Jahren klassische Gitarren. 1989 gründete er seine Werkstatt in Mailand, wo er bis heute mit klarer Hingabe an traditionelle Bauweisen und eine fein austarierte klangliche Ästhetik arbeitet. Im Laufe der Jahrzehnte hat er eine persönliche Handschrift entwickelt, die sowohl spanische als auch deutsche Einflüsse aufnimmt und dennoch unverkennbar eigenständig bleibt. Seine Gitarren zeugen von einem sorgfältigen Verständnis der Materialien und einer konsequenten Suche nach klanglicher Klarheit, Tiefe und konstruktiver Geschlossenheit.
Carbone ist zudem für seine intensive Auseinandersetzung mit historischen Modellen bekannt, darunter Instrumente im Stil von Torres und Hauser. Dieses langjährige Studium hat sein Gespür für Proportion, Ansprache und klangliche Ausarbeitung geprägt, nicht als bloße Nachahmung, sondern als Teil eines umfassenderen Bestrebens, Instrumente mit starker musikalischer Identität zu schaffen. So verbindet seine Arbeit historisches Bewusstsein mit einem unverwechselbaren eigenen Ohr und führt zu Gitarren, die sowohl in ihrer Bauweise als auch in ihrem Klang in hohem Maße überzeugen.
Über die Gitarre
Diese Gitarre aus dem Jahr 2026 von Lucio Antonio Carbone ist ein traditionell gebautes Instrument mit Fichtendecke sowie Boden und Zargen aus indischem Palisander, vollständig mit Schellack poliert. Auch wenn die Gestaltung deutlich von Carbones langjähriger Beschäftigung mit den großen historischen Modellen geprägt ist, sollte dieses Instrument nicht als strenge Kopie verstanden werden, sondern als seine eigene reife Interpretation. Das Ergebnis ist eine Konzertgitarre von bemerkenswerter Präsenz, die auf traditionellen Prinzipien beruht, klanglich jedoch eine ungewöhnliche Offenheit und Leichtigkeit entfaltet.
Besonders auffällig ist die unmittelbare Ansprache des Instruments. Die Töne sprechen mit sehr wenig Aufwand an und tragen eine deutliche Luftigkeit in sich, die dem Klang Klarheit verleiht, ohne ihn hart erscheinen zu lassen. Der Tonbeginn ist direkt, zugleich bleibt der Klang voll und geschmeidig, mit langem Sustain und einem breiten Feld weicher Obertöne. Die Bässe sind tief und tragfähig, während die oberen Register farbig und flexibel bleiben, anstatt scharf oder eng zu wirken. Gerade dadurch erhält die Gitarre trotz ihrer traditionellen Bauweise eine erstaunlich moderne Leichtigkeit unter der Hand.
Besonders gelungen ist das Gleichgewicht zwischen Präsenz und Nachgiebigkeit. Die Gitarre projiziert klar, legt aber nicht jede kleine Unsauberkeit im Anschlag schonungslos offen. Stattdessen bewahrt sie eine gewisse Weichheit an der Klangkante, wodurch die musikalische Linie geschlossen und kontrolliert bleibt. Auf diese Weise verbindet das Instrument Raffinesse mit Zugänglichkeit. Es handelt sich um eine ernsthafte Konzertgitarre mit ausgeprägter klanglicher Persönlichkeit, die Tiefe, Ansprache und kultivierten Farbenreichtum auf eine Weise vereint, die Carbones individuelle Handschrift auf hohem Niveau erkennen lässt.
Original: $11,723.94
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Über den Gitarrenbauer
Lucio Antonio Carbone, geboren 1959, baut seit den frühen 1980er Jahren klassische Gitarren. 1989 gründete er seine Werkstatt in Mailand, wo er bis heute mit klarer Hingabe an traditionelle Bauweisen und eine fein austarierte klangliche Ästhetik arbeitet. Im Laufe der Jahrzehnte hat er eine persönliche Handschrift entwickelt, die sowohl spanische als auch deutsche Einflüsse aufnimmt und dennoch unverkennbar eigenständig bleibt. Seine Gitarren zeugen von einem sorgfältigen Verständnis der Materialien und einer konsequenten Suche nach klanglicher Klarheit, Tiefe und konstruktiver Geschlossenheit.
Carbone ist zudem für seine intensive Auseinandersetzung mit historischen Modellen bekannt, darunter Instrumente im Stil von Torres und Hauser. Dieses langjährige Studium hat sein Gespür für Proportion, Ansprache und klangliche Ausarbeitung geprägt, nicht als bloße Nachahmung, sondern als Teil eines umfassenderen Bestrebens, Instrumente mit starker musikalischer Identität zu schaffen. So verbindet seine Arbeit historisches Bewusstsein mit einem unverwechselbaren eigenen Ohr und führt zu Gitarren, die sowohl in ihrer Bauweise als auch in ihrem Klang in hohem Maße überzeugen.
Über die Gitarre
Diese Gitarre aus dem Jahr 2026 von Lucio Antonio Carbone ist ein traditionell gebautes Instrument mit Fichtendecke sowie Boden und Zargen aus indischem Palisander, vollständig mit Schellack poliert. Auch wenn die Gestaltung deutlich von Carbones langjähriger Beschäftigung mit den großen historischen Modellen geprägt ist, sollte dieses Instrument nicht als strenge Kopie verstanden werden, sondern als seine eigene reife Interpretation. Das Ergebnis ist eine Konzertgitarre von bemerkenswerter Präsenz, die auf traditionellen Prinzipien beruht, klanglich jedoch eine ungewöhnliche Offenheit und Leichtigkeit entfaltet.
Besonders auffällig ist die unmittelbare Ansprache des Instruments. Die Töne sprechen mit sehr wenig Aufwand an und tragen eine deutliche Luftigkeit in sich, die dem Klang Klarheit verleiht, ohne ihn hart erscheinen zu lassen. Der Tonbeginn ist direkt, zugleich bleibt der Klang voll und geschmeidig, mit langem Sustain und einem breiten Feld weicher Obertöne. Die Bässe sind tief und tragfähig, während die oberen Register farbig und flexibel bleiben, anstatt scharf oder eng zu wirken. Gerade dadurch erhält die Gitarre trotz ihrer traditionellen Bauweise eine erstaunlich moderne Leichtigkeit unter der Hand.
Besonders gelungen ist das Gleichgewicht zwischen Präsenz und Nachgiebigkeit. Die Gitarre projiziert klar, legt aber nicht jede kleine Unsauberkeit im Anschlag schonungslos offen. Stattdessen bewahrt sie eine gewisse Weichheit an der Klangkante, wodurch die musikalische Linie geschlossen und kontrolliert bleibt. Auf diese Weise verbindet das Instrument Raffinesse mit Zugänglichkeit. Es handelt sich um eine ernsthafte Konzertgitarre mit ausgeprägter klanglicher Persönlichkeit, die Tiefe, Ansprache und kultivierten Farbenreichtum auf eine Weise vereint, die Carbones individuelle Handschrift auf hohem Niveau erkennen lässt.