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Maxwell T. Sipe - 2025 No. 117

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Maxwell T. Sipe - 2025 No. 117

Über den Gitarrenbauer

Maxwell T. Sipe ist ein Gitarrenbauer mit Sitz in Portland, Oregon, dessen Arbeit aus einer lebenslangen Doppelbegeisterung für Musik und Handwerk hervorgeht. Nach einem Musikstudium an der University of Portland – mit Gitarrenunterricht u. a. bei Jeffrey Ashton und Scott Kritzer – arbeitete er zunächst als Musiker und Lehrer, bevor er sich ganz dem Instrumentenbau widmete. Seine ersten Jahre waren geprägt von intensiver Reparaturarbeit, darunter sechs formative Jahre in der Werkstatt von Kerry Char. Diese praktische Erfahrung mit Restaurierungen, Neubauten und hunderten von Neubundierungen prägte Sipes feines Gespür für die Eigenheiten historischer wie moderner Gitarren. Er ist größtenteils Autodidakt, betont aber die Bedeutung des regen Austauschs mit der lebendigen Gitarrenbauszene seiner Region. Für ihn ist der Bau einer Gitarre nicht nur eine Verbindung verschiedener Disziplinen, sondern „ein sinnvolles, funktionales und ästhetisch befriedigendes“ Werk im Dialog mit der Musik.

Über die Gitarre

Die Gitarre Nr. 117, fertiggestellt im Jahr 2025, verkörpert eine fortgeschrittene Phase in Sipes Suche nach einem Klang, der – wie er selbst sagt – „modern und lyrisch zugleich ist, mit gutem Sustain in den Höhen über das gesamte Griffbrett hinweg“. Die Decke besteht aus Engelmann-Fichte und ist mit einem 7-Fächer-System mit „floating ties“ versehen: kleinen Querverbindungen zwischen den Hauptleisten, die die Schwingung der Decke gezielt steuern. Boden und Zargen aus madagassischem Palisander bringen Tiefe und Wärme ins Klangbild, während das leicht erhöhte Ebenholzgriffbrett mit 20. Bund die Spielbarkeit verbessert.

Ein besonderes Merkmal dieser Gitarre ist die aufwendig gestaltete „New Waves“-Rosette. Sie kombiniert kalifornisches Buckeye Burl – eine seltene, in Sipes Heimat beheimatete Holzart – mit Birnbaum und gefärbtem Koto-Holz zu einem visuell auffälligen, fast topografischen Muster. Dieses Motiv wird in der matten Stegeinlage aus geschwärztem Palisander aufgenommen, die optisch nahtlos ins Griffbrett und die Kopfplattenauflage übergeht – ein durchgängiges Gestaltungskonzept, das Eleganz und Struktur vereint. Schwarze Ebenholzeinlagen, Barnett-Stimmmechaniken und Jescar EVO Gold Bünde runden die Ausstattung ab.

Klanglich bietet die Gitarre eine warme, einhüllende Stimme mit tiefen Bässen und klar singenden Höhen. Das Sustain ist lang und sauber, besonders in der oberen Lage, und die klangliche Balance bleibt auch bei dynamischen Wechseln erhalten. Die Trennschärfe zwischen den Stimmen ist ausgezeichnet, und die leichte Bauweise sorgt für eine schnelle, ausdrucksstarke Ansprache – ideal für Gitarristen, die ein sensibles, aber durchsetzungsfähiges Instrument suchen.

$3,076.51

Original: $8,790.02

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Maxwell T. Sipe - 2025 No. 117

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Über den Gitarrenbauer

Maxwell T. Sipe ist ein Gitarrenbauer mit Sitz in Portland, Oregon, dessen Arbeit aus einer lebenslangen Doppelbegeisterung für Musik und Handwerk hervorgeht. Nach einem Musikstudium an der University of Portland – mit Gitarrenunterricht u. a. bei Jeffrey Ashton und Scott Kritzer – arbeitete er zunächst als Musiker und Lehrer, bevor er sich ganz dem Instrumentenbau widmete. Seine ersten Jahre waren geprägt von intensiver Reparaturarbeit, darunter sechs formative Jahre in der Werkstatt von Kerry Char. Diese praktische Erfahrung mit Restaurierungen, Neubauten und hunderten von Neubundierungen prägte Sipes feines Gespür für die Eigenheiten historischer wie moderner Gitarren. Er ist größtenteils Autodidakt, betont aber die Bedeutung des regen Austauschs mit der lebendigen Gitarrenbauszene seiner Region. Für ihn ist der Bau einer Gitarre nicht nur eine Verbindung verschiedener Disziplinen, sondern „ein sinnvolles, funktionales und ästhetisch befriedigendes“ Werk im Dialog mit der Musik.

Über die Gitarre

Die Gitarre Nr. 117, fertiggestellt im Jahr 2025, verkörpert eine fortgeschrittene Phase in Sipes Suche nach einem Klang, der – wie er selbst sagt – „modern und lyrisch zugleich ist, mit gutem Sustain in den Höhen über das gesamte Griffbrett hinweg“. Die Decke besteht aus Engelmann-Fichte und ist mit einem 7-Fächer-System mit „floating ties“ versehen: kleinen Querverbindungen zwischen den Hauptleisten, die die Schwingung der Decke gezielt steuern. Boden und Zargen aus madagassischem Palisander bringen Tiefe und Wärme ins Klangbild, während das leicht erhöhte Ebenholzgriffbrett mit 20. Bund die Spielbarkeit verbessert.

Ein besonderes Merkmal dieser Gitarre ist die aufwendig gestaltete „New Waves“-Rosette. Sie kombiniert kalifornisches Buckeye Burl – eine seltene, in Sipes Heimat beheimatete Holzart – mit Birnbaum und gefärbtem Koto-Holz zu einem visuell auffälligen, fast topografischen Muster. Dieses Motiv wird in der matten Stegeinlage aus geschwärztem Palisander aufgenommen, die optisch nahtlos ins Griffbrett und die Kopfplattenauflage übergeht – ein durchgängiges Gestaltungskonzept, das Eleganz und Struktur vereint. Schwarze Ebenholzeinlagen, Barnett-Stimmmechaniken und Jescar EVO Gold Bünde runden die Ausstattung ab.

Klanglich bietet die Gitarre eine warme, einhüllende Stimme mit tiefen Bässen und klar singenden Höhen. Das Sustain ist lang und sauber, besonders in der oberen Lage, und die klangliche Balance bleibt auch bei dynamischen Wechseln erhalten. Die Trennschärfe zwischen den Stimmen ist ausgezeichnet, und die leichte Bauweise sorgt für eine schnelle, ausdrucksstarke Ansprache – ideal für Gitarristen, die ein sensibles, aber durchsetzungsfähiges Instrument suchen.

Maxwell T. Sipe - 2025 No. 117 | Siccas Guitars