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Über den Gitarrenbauer
Tobias Braun wurde 1960 in Holzminden geboren und zog bereits in jungen Jahren mit seiner Familie nach Perchtoldsdorf bei Wien. Sein Weg in den Gitarrenbau begann 1983 mit dem Bau seiner ersten Konzertgitarre. 1984 besuchte er seinen ersten Gitarrenbaukurs bei José Romanillos, gefolgt von zwei weiteren Kursen in den Jahren 1988 und 1989. Im selben Jahr legte Braun in Wien seine Meisterprüfung ab.
Brauns Arbeit ist fest in der traditionellen spanischen Schule des Gitarrenbaus verwurzelt. Besonders bekannt ist er für historisch informierte Instrumente, die auf dem genauen Studium originaler Gitarren von Erbauern wie Santos Hernández und Manuel Ramírez beruhen. Sein Ansatz zeigt großen Respekt vor den ursprünglichen Konstruktionsideen und Klangidealen, die er mit disziplinierter Handwerkskunst statt stilistischer Neuinterpretation umsetzt.
Über die Gitarre
Diese neue Gitarre wurde 2026 als Tobias Brauns Interpretation einer Santos Hernández aus dem Jahr 1924 gebaut, eines Instruments, das ursprünglich der österreichischen Gitarristin Luise Walker gehörte und ihr von Miguel Llobet persönlich in Wien übergeben wurde. Braun folgt der strukturellen und ästhetischen Logik des historischen Vorbilds und präsentiert sie zugleich als zeitgenössisches Konzertinstrument mit eigener Klarheit und Verfeinerung.
Die Fichtendecke und der Korpus aus indischem Palisander verleihen der Gitarre eine transparente, elegante Stimme mit ausgeprägter Balance über alle Register hinweg. Die Bässe sind tief und resonant, unterstützt durch eine Eigenresonanz um F, bleiben dabei jedoch kontrolliert und verdecken das obere Register nicht. Die Diskante sind klar und lyrisch, während der Mittelbereich stabil und gut eingebunden bleibt, sodass melodische Linien und innere Stimmen deutlich hörbar bleiben.
Der Klang besitzt die Ruhe und Direktheit der spanischen Tradition, zugleich aber ein etwas helleres und offeneres Profil, das sich gut in einen heutigen Konzertkontext einfügt. Die Ansprache ist leicht, und Veränderungen der rechten Hand werden präzise übertragen. Dadurch erhält der Spieler eine breite Palette an Farben und dynamischer Kontrolle, besonders in Repertoire, das von Klarheit, Intimität und einem natürlich singenden Ausklang lebt.
Produktinformationen
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Versand & Rückgabe
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Über den Gitarrenbauer
Tobias Braun wurde 1960 in Holzminden geboren und zog bereits in jungen Jahren mit seiner Familie nach Perchtoldsdorf bei Wien. Sein Weg in den Gitarrenbau begann 1983 mit dem Bau seiner ersten Konzertgitarre. 1984 besuchte er seinen ersten Gitarrenbaukurs bei José Romanillos, gefolgt von zwei weiteren Kursen in den Jahren 1988 und 1989. Im selben Jahr legte Braun in Wien seine Meisterprüfung ab.
Brauns Arbeit ist fest in der traditionellen spanischen Schule des Gitarrenbaus verwurzelt. Besonders bekannt ist er für historisch informierte Instrumente, die auf dem genauen Studium originaler Gitarren von Erbauern wie Santos Hernández und Manuel Ramírez beruhen. Sein Ansatz zeigt großen Respekt vor den ursprünglichen Konstruktionsideen und Klangidealen, die er mit disziplinierter Handwerkskunst statt stilistischer Neuinterpretation umsetzt.
Über die Gitarre
Diese neue Gitarre wurde 2026 als Tobias Brauns Interpretation einer Santos Hernández aus dem Jahr 1924 gebaut, eines Instruments, das ursprünglich der österreichischen Gitarristin Luise Walker gehörte und ihr von Miguel Llobet persönlich in Wien übergeben wurde. Braun folgt der strukturellen und ästhetischen Logik des historischen Vorbilds und präsentiert sie zugleich als zeitgenössisches Konzertinstrument mit eigener Klarheit und Verfeinerung.
Die Fichtendecke und der Korpus aus indischem Palisander verleihen der Gitarre eine transparente, elegante Stimme mit ausgeprägter Balance über alle Register hinweg. Die Bässe sind tief und resonant, unterstützt durch eine Eigenresonanz um F, bleiben dabei jedoch kontrolliert und verdecken das obere Register nicht. Die Diskante sind klar und lyrisch, während der Mittelbereich stabil und gut eingebunden bleibt, sodass melodische Linien und innere Stimmen deutlich hörbar bleiben.
Der Klang besitzt die Ruhe und Direktheit der spanischen Tradition, zugleich aber ein etwas helleres und offeneres Profil, das sich gut in einen heutigen Konzertkontext einfügt. Die Ansprache ist leicht, und Veränderungen der rechten Hand werden präzise übertragen. Dadurch erhält der Spieler eine breite Palette an Farben und dynamischer Kontrolle, besonders in Repertoire, das von Klarheit, Intimität und einem natürlich singenden Ausklang lebt.























