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Umberto Cevoli - 2026

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Umberto Cevoli - 2026

Über den Gitarrenbauer

Umberto Cevoli wurde in Rimini in eine Familie von Uhrmachern hineingeboren und wuchs dort auf. Dieses Umfeld prägte schon früh sein Gespür für Präzision, handwerkliche Disziplin und feine Ausführung. Neben seiner naturwissenschaftlichen und musikalischen Ausbildung in Rimini studierte er Gitarre bei Aldo Vianello am Conservatorio Lettimi und entwickelte bald ein dauerhaftes Interesse am Instrumentenbau. Seine erste Gitarre baute er im Alter von achtzehn Jahren in der Werkstatt von Heidi Pulfer und Pio Sbrighi. Damit begann ein Weg, der ihn zur professionellen Ausbildung im Geigen und Gitarrenbau führte.

Später schloss er die Civica Scuola di Liuteria di Milano mit Bestnote ab. Dort verband er die praktische Werkstattarbeit mit organologischer Forschung. Seine Abschlussarbeit untersuchte Proportionssysteme und Maßeinheiten in den Antonio Stradivari zugeschriebenen Gitarren und befasste sich mit der Möglichkeit ihrer Rekonstruktion auf Grundlage historischer Dokumente aus Cremona. In diesen Jahren führte er technische Studien an einer Reihe historischer Instrumente durch und vertiefte sein Verständnis historischer Bauweisen. Weitere Erfahrungen in der Werkstatt von Enrico Bottelli sowie die fortlaufende Zusammenarbeit mit Gabriele Lodi stärkten sowohl seine Arbeit im Neubau als auch in der Restaurierung, besonders im Hinblick auf historische Gitarren und die frühe Entwicklung des klassischen Instruments.

Heute arbeitet Cevoli in Rimini, wo seine Werkstatt für eine klare Haltung steht: traditioneller Gitarrenbau auf der Grundlage direkter Auseinandersetzung mit historischen Vorbildern. Seine Arbeit ist eng mit Forschungen zu Proportionen, spanischen Bautraditionen und der materiellen Logik älterer Instrumente verbunden. Obwohl er noch am Anfang seiner Laufbahn steht, zeigt seine Ausbildung bereits eine ungewöhnliche Breite, in der sich praktisches Handwerk und fundierte historische Studien auf bemerkenswerte Weise verbinden.

Über die Gitarre

Diese 2026 gebaute Gitarre von Umberto Cevoli ist ein von Torres inspiriertes Modell, das bewusst in traditionellem Geist entstanden ist. Es handelt sich nicht um eine strenge Kopie, sondern um ein Instrument, das aus der genauen Beschäftigung mit dem historischen spanischen Gitarrenbau hervorgegangen ist und in eine persönliche Arbeitsweise überführt wurde. Im Zentrum dieses Konzepts stehen eine sehr leichte Bauweise, ein eher kompakter Korpus und eine sehr tiefe Eigenresonanz, die das musikalische Verhalten des Instruments unmittelbar prägen.

Der Ton spricht außerordentlich schnell an und wirkt unmittelbar präsent. Die Töne treten mit bemerkenswerter Direktheit hervor und verleihen dem Instrument unter der rechten Hand eine lebendige und elastische Reaktion. Zugleich bewahrt der Klang eine dunklere Färbung und einen leicht holzigen, etwas boxigen Kern, der ihn deutlich näher an einer historischen Klangvorstellung verortet als an dem Ideal einer modernen Konzertgitarre. Gerade darin liegt ein besonderer Reiz, denn diese dunklere Klangfarbe geht nicht auf Kosten der Durchhörbarkeit. Einzelne Stimmen bleiben gut nachvollziehbar, und auch Akkorde behalten ihre innere Trennung, selbst wenn der Klang voller und resonanter wird.

Die Decke aus Fichte und der Korpus aus geflammtem Ahorn tragen wesentlich zu diesem Ergebnis bei. Der Ahorn dient hier nicht einfach dazu, dem Ton mehr Helligkeit zu verleihen. Vielmehr stabilisiert er das Klangbild und bringt Klarheit, Trockenheit und eine natürliche Zurückhaltung mit, die sich besonders gut mit der tiefen Korpusresonanz verbindet. So entsteht ein Ton, der geordnet und kontrolliert wirkt, mit tief fundierten Bässen, einer ausgeprägten Farbpalette über das gesamte Register und singenden Höhen, ohne dass die Gitarre in ein überlanges Ausschwingen gerät. Das Sustain ist nicht übermäßig lang, doch gerade diese kompaktere Tonentfaltung unterstützt die agile Artikulation und die Fähigkeit des Instruments, schon mit geringem spielerischem Aufwand verschiedene Klangfarben hervorzubringen.

Cevolis Arbeit an diesem Modell erschließt sich daher vor allem über Ansprache und Balance, nicht über bloße Konstruktionsmerkmale. Die Gitarre verbindet einen schnellen, lebendigen Tonansatz mit einem tiefen, aber kontrollierten Bassfundament und einer Klangsprache, die nach Nuancierung verlangt. In der Hand wirkt sie kompakt und unmittelbar, zugleich lässt ihre Projektion erkennen, dass sie auch im konzertanten Zusammenhang sehr überzeugend auftreten kann. Es ist eine durchdachte Auslegung einer historischen Idee, mit großer Präzision gebaut und getragen von einem klaren Verständnis dafür, wie traditionelle Materialien und Proportionen auch heute einen eigenständigen und musikalisch reichen Klang hervorbringen können.

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Umberto Cevoli - 2026

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Über den Gitarrenbauer

Umberto Cevoli wurde in Rimini in eine Familie von Uhrmachern hineingeboren und wuchs dort auf. Dieses Umfeld prägte schon früh sein Gespür für Präzision, handwerkliche Disziplin und feine Ausführung. Neben seiner naturwissenschaftlichen und musikalischen Ausbildung in Rimini studierte er Gitarre bei Aldo Vianello am Conservatorio Lettimi und entwickelte bald ein dauerhaftes Interesse am Instrumentenbau. Seine erste Gitarre baute er im Alter von achtzehn Jahren in der Werkstatt von Heidi Pulfer und Pio Sbrighi. Damit begann ein Weg, der ihn zur professionellen Ausbildung im Geigen und Gitarrenbau führte.

Später schloss er die Civica Scuola di Liuteria di Milano mit Bestnote ab. Dort verband er die praktische Werkstattarbeit mit organologischer Forschung. Seine Abschlussarbeit untersuchte Proportionssysteme und Maßeinheiten in den Antonio Stradivari zugeschriebenen Gitarren und befasste sich mit der Möglichkeit ihrer Rekonstruktion auf Grundlage historischer Dokumente aus Cremona. In diesen Jahren führte er technische Studien an einer Reihe historischer Instrumente durch und vertiefte sein Verständnis historischer Bauweisen. Weitere Erfahrungen in der Werkstatt von Enrico Bottelli sowie die fortlaufende Zusammenarbeit mit Gabriele Lodi stärkten sowohl seine Arbeit im Neubau als auch in der Restaurierung, besonders im Hinblick auf historische Gitarren und die frühe Entwicklung des klassischen Instruments.

Heute arbeitet Cevoli in Rimini, wo seine Werkstatt für eine klare Haltung steht: traditioneller Gitarrenbau auf der Grundlage direkter Auseinandersetzung mit historischen Vorbildern. Seine Arbeit ist eng mit Forschungen zu Proportionen, spanischen Bautraditionen und der materiellen Logik älterer Instrumente verbunden. Obwohl er noch am Anfang seiner Laufbahn steht, zeigt seine Ausbildung bereits eine ungewöhnliche Breite, in der sich praktisches Handwerk und fundierte historische Studien auf bemerkenswerte Weise verbinden.

Über die Gitarre

Diese 2026 gebaute Gitarre von Umberto Cevoli ist ein von Torres inspiriertes Modell, das bewusst in traditionellem Geist entstanden ist. Es handelt sich nicht um eine strenge Kopie, sondern um ein Instrument, das aus der genauen Beschäftigung mit dem historischen spanischen Gitarrenbau hervorgegangen ist und in eine persönliche Arbeitsweise überführt wurde. Im Zentrum dieses Konzepts stehen eine sehr leichte Bauweise, ein eher kompakter Korpus und eine sehr tiefe Eigenresonanz, die das musikalische Verhalten des Instruments unmittelbar prägen.

Der Ton spricht außerordentlich schnell an und wirkt unmittelbar präsent. Die Töne treten mit bemerkenswerter Direktheit hervor und verleihen dem Instrument unter der rechten Hand eine lebendige und elastische Reaktion. Zugleich bewahrt der Klang eine dunklere Färbung und einen leicht holzigen, etwas boxigen Kern, der ihn deutlich näher an einer historischen Klangvorstellung verortet als an dem Ideal einer modernen Konzertgitarre. Gerade darin liegt ein besonderer Reiz, denn diese dunklere Klangfarbe geht nicht auf Kosten der Durchhörbarkeit. Einzelne Stimmen bleiben gut nachvollziehbar, und auch Akkorde behalten ihre innere Trennung, selbst wenn der Klang voller und resonanter wird.

Die Decke aus Fichte und der Korpus aus geflammtem Ahorn tragen wesentlich zu diesem Ergebnis bei. Der Ahorn dient hier nicht einfach dazu, dem Ton mehr Helligkeit zu verleihen. Vielmehr stabilisiert er das Klangbild und bringt Klarheit, Trockenheit und eine natürliche Zurückhaltung mit, die sich besonders gut mit der tiefen Korpusresonanz verbindet. So entsteht ein Ton, der geordnet und kontrolliert wirkt, mit tief fundierten Bässen, einer ausgeprägten Farbpalette über das gesamte Register und singenden Höhen, ohne dass die Gitarre in ein überlanges Ausschwingen gerät. Das Sustain ist nicht übermäßig lang, doch gerade diese kompaktere Tonentfaltung unterstützt die agile Artikulation und die Fähigkeit des Instruments, schon mit geringem spielerischem Aufwand verschiedene Klangfarben hervorzubringen.

Cevolis Arbeit an diesem Modell erschließt sich daher vor allem über Ansprache und Balance, nicht über bloße Konstruktionsmerkmale. Die Gitarre verbindet einen schnellen, lebendigen Tonansatz mit einem tiefen, aber kontrollierten Bassfundament und einer Klangsprache, die nach Nuancierung verlangt. In der Hand wirkt sie kompakt und unmittelbar, zugleich lässt ihre Projektion erkennen, dass sie auch im konzertanten Zusammenhang sehr überzeugend auftreten kann. Es ist eine durchdachte Auslegung einer historischen Idee, mit großer Präzision gebaut und getragen von einem klaren Verständnis dafür, wie traditionelle Materialien und Proportionen auch heute einen eigenständigen und musikalisch reichen Klang hervorbringen können.

Umberto Cevoli - 2026 | Siccas Guitars