
























Walter Verreydt - 2025 Lattice
Über den Gitarrenbauer
Walter Verreydt wurde 1958 im belgischen Lier geboren. Nach seinem Studienabschluss unterrichtete er Holzverarbeitung und technisches Zeichnen. Seine Verbindung von Musikliebe und handwerklicher Erfahrung führte ihn folgerichtig zum Bau von Musikinstrumenten. Die Klangwelt der klassischen Gitarre faszinierte ihn von Beginn an und bereits 1985 konnte er außergewöhnliche Instrumente von Bouchet, Fleta und Hernandez Aguado studieren. Enge Kontakte zu José Romanillos und Daniel Friederich prägten zusätzlich seine Entwicklung und stärkten seinen charakteristischen persönlichen Stil.
1999 gewann er den ersten Preis beim vierten Mostra Concorso Internazionale di Chitarra Classica im italienischen Baveno. Von 1988 bis Ende 2020 lehrte er am Centrum voor Muziekinstrumentenbouw in Puurs. Dort vermittelte er seinen Schülern ein tiefes Verständnis für Holz und für die Sorgfalt die der Gitarrenbau verlangt. Viele seiner Schüler sind heute erfolgreiche Gitarrenbauer. Er ist Mitbegründer des Leonardo Guitar Research Project das sich für den Einsatz nachhaltiger nicht tropischer Hölzer im akustischen Instrumentenbau einsetzt.
Er gehört außerdem zu den Initiatoren des Cordefactum Festivals das von 2004 bis 2018 Gitarrenbauer aus verschiedenen Ländern zu Konzerten Vorträgen Workshops und Ausstellungen zusammenführte. Seit 2021 organisiert er Treffen für professionelle Gitarrenbauer sowie Meisterkurse und spezialisierte Baulehrgänge. Neben seiner eigenen Werkstatt bilden diese Kurse einen wichtigen Teil seiner Tätigkeit da er die Ausbildung junger Gitarrenbauer und die Weitergabe von Wissen als zentrale Aufgabe betrachtet.
Im Oktober 2024 erhielt er die Chitarra d’Oro beim neunundzwanzigsten Convegno Internazionale di Chitarra in Mailand. Zu den Spielern seiner Instrumente zählen unter anderem Andrea De Vitis Gaëlle Solal Daniela Rossi Fernando Espi Johan Fostier Juan Almada Marc Teicholz Odair Assad Oman Kaminsky Pavel Steidl Pablo Garibay und Piera Dadomo.
Über die Gitarre
Dieses neue Lattice Modell aus dem Jahr 2025 zeigt die feine handwerkliche Präzision die Walter Verreydt auszeichnet. Die Fichtendecke und der indische Palisanderkorpus sind vollständig schellackpoliert und das Instrument ist bemerkenswert leicht gebaut. Die Konstruktion lädt dazu ein den Verlauf jeder einzelnen Note aufmerksam zu verfolgen. Klaus Scheller Mechaniken ergänzen das Instrument mit verlässlicher stimmtechnischer Präzision.
Klanglich zeigt die Gitarre die weiche und geschmeidige Ansprache die für Verreydts Lattice Bracing typisch ist und zugleich bleibt der Ton klar im traditionellen Bereich verwurzelt. Jede Note entfaltet sich mit einem feinen Schimmer an Obertönen der dem Instrument seinen unverwechselbaren Charakter verleiht. Die Ausgewogenheit aller Register ist außergewöhnlich und ermöglicht ein müheloses Formen mehrerer Stimmen. Jede Note trägt weit und klar. Das Schichten unabhängiger Linien wird fast selbstverständlich und der lange Nachklang fesselt Spieler und Publikum. Die Gitarre wirkt wie ein kleines Orchester das auf Impulse wartet und jede ihrer sechs Saiten erscheint wie eine eigene Stimme die bereit ist zu antworten.
Produktinformationen
Produktinformationen
Versand & Rückgabe
Versand & Rückgabe
Description
Über den Gitarrenbauer
Walter Verreydt wurde 1958 im belgischen Lier geboren. Nach seinem Studienabschluss unterrichtete er Holzverarbeitung und technisches Zeichnen. Seine Verbindung von Musikliebe und handwerklicher Erfahrung führte ihn folgerichtig zum Bau von Musikinstrumenten. Die Klangwelt der klassischen Gitarre faszinierte ihn von Beginn an und bereits 1985 konnte er außergewöhnliche Instrumente von Bouchet, Fleta und Hernandez Aguado studieren. Enge Kontakte zu José Romanillos und Daniel Friederich prägten zusätzlich seine Entwicklung und stärkten seinen charakteristischen persönlichen Stil.
1999 gewann er den ersten Preis beim vierten Mostra Concorso Internazionale di Chitarra Classica im italienischen Baveno. Von 1988 bis Ende 2020 lehrte er am Centrum voor Muziekinstrumentenbouw in Puurs. Dort vermittelte er seinen Schülern ein tiefes Verständnis für Holz und für die Sorgfalt die der Gitarrenbau verlangt. Viele seiner Schüler sind heute erfolgreiche Gitarrenbauer. Er ist Mitbegründer des Leonardo Guitar Research Project das sich für den Einsatz nachhaltiger nicht tropischer Hölzer im akustischen Instrumentenbau einsetzt.
Er gehört außerdem zu den Initiatoren des Cordefactum Festivals das von 2004 bis 2018 Gitarrenbauer aus verschiedenen Ländern zu Konzerten Vorträgen Workshops und Ausstellungen zusammenführte. Seit 2021 organisiert er Treffen für professionelle Gitarrenbauer sowie Meisterkurse und spezialisierte Baulehrgänge. Neben seiner eigenen Werkstatt bilden diese Kurse einen wichtigen Teil seiner Tätigkeit da er die Ausbildung junger Gitarrenbauer und die Weitergabe von Wissen als zentrale Aufgabe betrachtet.
Im Oktober 2024 erhielt er die Chitarra d’Oro beim neunundzwanzigsten Convegno Internazionale di Chitarra in Mailand. Zu den Spielern seiner Instrumente zählen unter anderem Andrea De Vitis Gaëlle Solal Daniela Rossi Fernando Espi Johan Fostier Juan Almada Marc Teicholz Odair Assad Oman Kaminsky Pavel Steidl Pablo Garibay und Piera Dadomo.
Über die Gitarre
Dieses neue Lattice Modell aus dem Jahr 2025 zeigt die feine handwerkliche Präzision die Walter Verreydt auszeichnet. Die Fichtendecke und der indische Palisanderkorpus sind vollständig schellackpoliert und das Instrument ist bemerkenswert leicht gebaut. Die Konstruktion lädt dazu ein den Verlauf jeder einzelnen Note aufmerksam zu verfolgen. Klaus Scheller Mechaniken ergänzen das Instrument mit verlässlicher stimmtechnischer Präzision.
Klanglich zeigt die Gitarre die weiche und geschmeidige Ansprache die für Verreydts Lattice Bracing typisch ist und zugleich bleibt der Ton klar im traditionellen Bereich verwurzelt. Jede Note entfaltet sich mit einem feinen Schimmer an Obertönen der dem Instrument seinen unverwechselbaren Charakter verleiht. Die Ausgewogenheit aller Register ist außergewöhnlich und ermöglicht ein müheloses Formen mehrerer Stimmen. Jede Note trägt weit und klar. Das Schichten unabhängiger Linien wird fast selbstverständlich und der lange Nachklang fesselt Spieler und Publikum. Die Gitarre wirkt wie ein kleines Orchester das auf Impulse wartet und jede ihrer sechs Saiten erscheint wie eine eigene Stimme die bereit ist zu antworten.























